So fing alles an


 

1993 Gründung der Fa. Liebau Verpackung und Display von unserem Inhaber Hans-Werner Liebau. Er kaufte die kleine Etiketten-Kartonagen GmbH „TECO“ in Mühlhausen in der Spielbergstraße und produzierte hier mit den darin enthaltenen Maschinen (Schnellschneider/ Stanztiegel) und zwei weiteren Mitarbeitern unbedruckte Umkartons. Von Anfang an Stand aber das Ziel, aus dem Betrieb ein Verpackungs- und Displayunternehmen zu entwickeln.
1995 Umzug von der Innenstadt in eine neue Produktionshalle im Gewerbegebiet Trift und Produktionsstart mit einer neuen Fasson mit Pressband, einer Kaschieranlage und einem Stanztiegel im Großformat als Voraussetzung für die Produktion von bedruckten und kaschierten Werbemitteln. Begleitet wurden diese Investitionen von dem Kauf eines Konstruktionsprogrammes mit Schneidplotter, um individuelle Werbemittel und Faltschachteln den Kunden anbieten zu können. Da bedruckte Displays im Osten noch keine verbreitete Wertschätzung genossen, belieferten wir vorwiegend die im Westen Deutschlands ansässigen Unternehmen. Druckbogen und die dafür notwendigen Filme wurden von externen Produzenten bezogen.
1997 Fertigstellung der ersten Produktionshalle (860m2) sowie der Büro- und Sozialräume (250m2) am jetzigen Standort. Hier fanden wir die optimalen Bedingungen für Personal und Produktion. Neben den baulichen Anlagen investierten wir auch in technische Neuerungen (Esko-ArtiosCAD, Rill-Schneidplotter, Stanztiegel, Kaschieranlage, Kommunikationstechnik).
1998 Kauf einer gebrauchten Jagenberg-Faltschachtelklebemaschine – um den Kundenanforderungen gerecht zu werden, investierten wir immer mehr in die Produktion von unbedruckten und bedruckten Faltschachteln.
1999 Ausbau der Druckvorstufe mit allen „gängigen“ Grafikprogrammen um den Anforderungen der Kunden/ Agenturen in Bezug auf Konstruktion und Gestaltung gerecht zu werden.
2000 Fertigstellung der 2. Produktionshalle, um die baulichen Voraussetzungen für technische Investitionen in die Produktionsautomatisierung und Logistik zu schaffen.
2001 Installation eines Stock-Kaschierautomaten (145x160cm) und eines Stanzautomat (89x126cm). Beides wurde Notwendig um auch höhere Auflagen von Displays und Faltschachteln aus Karton bzw. kaschierter Wellpappe effektiv und in gleichbleibender Qualität produzieren zu können.
2002 Inbetriebnahme unserer ersten Druckmaschine, eine KBA Rapida 105 und der Creo – CTP-Anlage für die digitale Plattenbelichtung. Wir setzten unser ganzes Vertrauen in eine KBA und werden nicht enttäuscht. Fortan produzieren wir in Eigenregie alle Druckerzeugnisse 5-farbig + Lack in einem Durchgang. Beide Maschinen ermöglichen es uns schneller und flexibler zu handeln, wenn notwendig in den Arbeitsprozess einzugreifen und unseren eigenen hohen Qualitätsanspruch treu zu bleiben.
2004 Installation unserer neuen Faltschachtelklebemaschine mit 4- und 6-Punkt-Klebung, sowie eines Stanzautomaten mit Ausbrecher im 3B–Format. Hiermit sind wir nun in der Lage auch in der Faltschachtelproduktion noch mehr Varianten aus dem eigenen Haus anzubieten.
2009 Inbetriebnahme der KBA Rapida 105 – 7-farbig + Lack als Kartonversion. Sie ersetzt unsere erste Druckmaschine. Um auch zusätzliche Lackiervarianten anzubieten, haben wir eine UV-Option bei dieser Maschine mitbestellt. Nicht zuletzt fiel die Entscheidung so aus, da Faltschachteln auch oft in 4c+2 Sonderfarben verlangt wurden und Matt-Glanzeffekte in der Werbebranche bereits sehr beliebt waren.
2010 Wir investieren in einen Heißfolienprägeautomat, da diese Art der Veredlung immer mehr an Bedeutung für unsere Kunden gewinnt und wir somit auch diesen Prozess nicht mehr auslagern müssen.
2011 Inbetriebnahme einer speziellen Fenstereinklebemaschine für die Folienhinterklebung – insbesondere bei Faltschachteln und Geschenkverpackungen sowie dem Fertigen von Spezialverpackungen.
Fertigstellung der 3. Produktionshalle und Erweiterung der Bürofläche und Sozialräume. Nun setzen wir auf ca. 3.000m2 Produktions- und Bürofläche kreative Ideen wirtschaftlich um.
2012 Umstellung der CTP-Plattenbelichtung auf prozesslose Platten, um die Qualitätsansprüche unserer Kunden zu gewährleisten und nicht zuletzt die Umwelt durch chemiefreie Prozesse zu schonen.
Erhalt unseres FSC®-Zertifikates.
2014 Einführung eines Warenwirtschaftssystems, welches auf unsere vielfältige Produktion zugeschnitten ist. Hierdurch lassen sich realisierte Produktionsprozesse nachbilden und produzierte Artikel – ausgehend von den Rohmaterialien bis zum Endprodukt – nachverfolgen.
2015 Installation eines 2. Kongsberg-Schneidplotters für die speziellen Anforderungen der Faltschachtel.